Vorberichte 24. Spieltag 09.03.2019

Griesheim mittendrin am großen "Kellerspieltag"

SC VIKTORIA GRIESHEIM - FV Bad Vilbel (Samstag, 15:00 Uhr)

Ob solch eine dramatische Konstellation der Hessenligaspielplangestalter beim Tüfteln der Terminliste in Erwägung gezogen hat? Auf jeden Fall „kracht“ es am kommenden Wochenende im Kampf um den Klassenerhalt, denn die acht letztplatzierten Vereine des Ranking kreuzen allesamt untereinander die Klingen. Darunter die Griesheimer Viktoria, die am Hegelsberg den FV Bad Vilbel empfängt.

Für den Sportclub ist es die fünfte „Sechspunktebegegnung“ hintereinander gegen einen unmittelbaren Rivalen auf der Jagd nach dem Ligaverbleib. Vor der Winterpause lief es gegen den FSC Lohfelden und den Hünfelder SV zweimal in Form der vollen Beute perfekt (jeweils Nachholverpflichtung), während die ersten beiden Aufgaben des neuen Jahres gegen die gleichen Herausforderer nicht nur sprichwörtlich in die Hose gingen. Ergo sitzt der Enttäuschungsstachel aktuell sehr tief im viktorianischen Lager. Der vor dem Weihnachtsurlaub erarbeitet kleine Vorsprung zur Abstiegszone ist aufgebraucht. Die Kellerkonkurrenz hat fleißig gepunktet und deshalb den SCV über- bzw. eingeholt oder sich gefährlich angenähert.

Aufgrund des erwähnten Aufpralls der momentan acht am meisten vom Absturz bedrohten Protagonisten werden am anstehenden Spieltag erneut mindestens vier „Wackelkandidaten“ zulegen. Neben Ederbergland vs. Friedberg, Flieden vs. Lohfelden und Neu-Isenburg vs. Hünfeld kommt es also in der Zwiebelstadt zum Duell Griesheim contra Bad Vilbel. Die anreisenden Gäste baden derzeit in den rettenden Gewässern, haben aber gegenüber dem Team von Coach Richard Hasa nur zwei Zähler mehr auf dem Konto. Mit einem „Dreier“ kann die Viktoria nach Adam Riese die Brunnenstädter wieder überflügeln.

Die Sehnsucht nach einem Erfolgserlebnis ist nach dem doppelten Schlucken von bitteren Pillen natürlich riesengroß. Vielleicht platzt ja so wie im Hinspiel der Knoten. Damals legte Griesheim nach einem absoluten Saisonfehlstart gleich zwei Minusserien zu den Akten. Der 2:1-Sieg im Wetteraukreis (Tore Volk & Stork) bescherte nicht nur den Premierensieg der laufenden Runde, sondern auch den ersten Auswärtsdreier nach zuvor fast zwei Jahren Entzug dieses Hessenligagefühls in der Fremde.

Das sollte doch Mut einflößen, dass gegen Bad Vilbel erneut die Wende glückt, zumal der FV am vergangenen Samstag beim Klassenprimus FC Gießen böse unter die Räder geriet (0:7) und eventuell noch an den „Nachwehen“ dieser Abfuhr leidet. Auf der anderen Seite gewann der FV sein Eröffnungsmatch 2019 gegen Lohfelden 1:0. Also gegen den Kontrahenten, bei dem der SCV eine Woche später sang- und klanglos mit 0:3 die Segel streichen musste. Gute Nerven, wahrscheinlich viel Geduld und der unbedingte Wille für ein positives Resultat sind am Wochenende also gefragt. Nicht nur am Hegelsberg, auch auf den drei anderen Stätten der berühmten „Big Point – Vergleiche“.

Quelle: ballraum.de

 

Viktoria will sich nicht vom 0:7 blenden lassen

Hessenliga: Griesheim gegen Bad Vilbel in der Pflicht / Paraschiv wohl wieder in der Startelf

In der Hessenliga wartet der SC Viktoria Griesheim nach zwei Spielen im neuen Jahr noch immer auf den ersten Punkt. Umso wichtiger wäre ein Heimsieg am Samstag (15 Uhr) gegen den ebenfalls vom Abstieg bedrohten FV Bad Vilbel. Wie bei den Griesheimern scheint auch beim Gast aus der Wetterau derzeit nicht viel zu passen. Die Bad Vilbeler verloren am vergangenen Samstag bei Spitzenreiter FC Gießen mit 0:7. Viktoria-Trainer Richard Hasa warnt allerdings davor, sich blenden zu lassen.

Mit Recht, denn in Gießen haben in dieser Saison schon einige Teams eine Packung bekommen, auch die Griesheimer ein halbes Dutzend Treffer kassiert. Außerdem agierte Bad Vilbel fast das ganze Spiel über in Unterzahl. Jonas Grüter sah Rot, der frühere Akteur des SV Darmstadt 98 fehlt als zentrale Bad Vilbeler Figur damit in der Partie am Hegelsberg.

„Und wir selbst sind momentan wieder an dem Punkt, an dem wir zu Saisonbeginn waren“, meint Hasa. Soll heißen: Die zwischenzeitlichen Fortschritte  sowohl bei der Spielweise (insbesondere im Defensivverhalten) als auch bei den Ergebnissen  waren beim 1:2 gegen Hünfeld und beim 0:3 in Lohfelden nicht mehr zu sehen. „Wir müssen endlich wieder zu Null spielen“, fordert Hasa. „Dazu müssen wir auch einfach mal resoluter klären, noch aggressiver sein, schneller und konsequenter handeln  und uns weniger Fehler erlauben.“ 

Dies gelinge vor allem dann, wenn seine Mannschaft wieder den mitgegebenen Plan verfolge, „wenn wir wieder bei unserem Spiel bleiben und nicht mit spontanen Ideen kommen“. Zu oft ändere sein Team die Spielweise, wenn es stattdessen die Linie beizubehalten gelte. „Lohfelden hat uns das vorgemacht. Die hatten nicht nur ebenfalls einen Plan, sondern haben ihn gegen uns auch durchgezogen.“

Welches Personal den Matchplan gegen Bad Vilbel umsetzen wird, ist nur auf sechs, sieben Positionen nahezu sicher. Denn in Lohfelden schieden Johannes Tatchouop und Florian Muhl verletzt aus. Während es sich bei Innenverteidiger Tatchouop nach einem Zusammenprall eher um eine Sicherheitsmaßnahme handelte, sieht Hasa den Einsatz des muskulär angeschlagenen Muhl stark gefährdet. Schon angeschlagen in die Partie gegangen war Pedro da Silva. „Alexandru Paraschiv hatte vor seinem 45-Minuten-Einsatz in Lohfelden kaum trainiert“, fügt Hasa hinzu. 

Beim agilen und für die Mannschaft wegen seiner Laufstärke wichtigen Paraschiv dürfte es gegen Bad Vilbel aber wieder für die Startelf reichen. Die Motivation, auf die Zähne zu beißen, müsste hoch sein: Mit einem Sieg würde Griesheim den Gegner tabellarisch überflügeln und hätte nach dem 2:1-Erfolg im Hinspiel auch den direkten Vergleich gewonnen.

Quelle: FuPa.net

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