1. Mannschaft holt drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt

 

1. Mannschaft holt drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt

Viktoria Griesheim – FSC Lohfelden  4:2 (2:1)

Tore: 1:0 Da Silva 20. 1:1 Zukorlic 34. 2:1 El Fahfouyi 36. 2:2 Bandowski 50. 3:2 Muhl 53. 4:2 Schuller 83.

Zuschauer: 100

Besonderes: Gelb-Rot Bandowski (FSC) 79.

Das erste von zwei wichtigen Hessenliganachholspielen hat Viktoria Griesheim am Nachmittag des Dezemberauftaktes perfekt gestaltet. Mit 4:2 bezwang der Sportclub zu Hause den FSC Lohfelden und zog mit dem ertraglos abreisenden Konkurrenten nicht nur nach Punkten gleich, sondern überholte ihn wegen des besseren direkten Vergleichs und sitzt vor dem finalen Jahreskracher nächste Woche in Hünfeld auf Nichtabstiegsplatz Zwölf.

Das war ein maßgeschneiderter Nachholspieltag für den Sportclub. Einen Tag vor dem ersten Advent segelte das Team von Richard Hasa in den gesicherten Tabellenhafen und hat vor dem nächsten respektive das kickende Kalenderjahr 2018 abschließenden „Sechspunktematch“ gegen einen „Ligaverbleibnebenbuhler“ (kommenden Samstag in Hünfeld) beste Chancen, über dem Strich zu überwintern. Der erste „Dreier“ nach vier sieglosen Spielen war hochverdient, weil die Hausherren dank einer homogenen Mannschaftsleistung den nordhessischen Gast beherrschten und aufgrund vieler gutklassiger Einschussmöglichkeiten noch viel höher hätten gewinnen können/müssen. Doch nach Fliegen in der Suppe wird man nach diesem befreienden Erfolgserlebnis am Hegelsberg bestimmt nicht suchen…

In der zwanzigsten Minute glückte Pedro Araujo Da Silva durch einen Sechzehnmeterstrahl in den Winkel das 1:0. Danach verpasste die Viktoria einen Vorsprungsausbau (Alexandru Paraschiv fand zweimal im FSC-Keeper seinen Meister), was durch eine umstrittene Schiedsrichterdeutung auf den Punkt „bestraft“ wurde. Torhüter Felix Koob konnte zwar den Elfer parieren, doch der Abpraller inspirierte Nasuf Zukorlic zum im Ausgleich mündenden Nachlader. Praktisch im Gegenzug reglementierte Samir El Fafouyi durch seine Einlochung zum 2:1 dann die Kräfteverhältnisse wieder Richtung Sieg.

Aus der immer noch leicht „grassierenden“ Defensivstandardschwäche resultierte nach dem Wiederanstoß die erneute Egalisierung. Aber auch das Lohfeldener Einnetzschema „Ecke – Kopfball – Tor“ schockte Griesheim in keiner Weise. Wiederum dauerte es lediglich wenige Augenblicke, bis die Hausherrenvorlage wieder gewährleistet war. Florian Muhl schoss einen Freistoß aus dem Halbfeld an „Freund und Feind“ vorbei direkt ins Ziel. Nach der dritten Führung ließ sich der SCV nicht mehr die Butter vom Brot klauen, auch weil der Beistand von Glücksgöttin Fortuna funktionierte (nordhessischer Abschluss gegen die Querlatte, 65.).

In der Schlussphase machte der kurz zuvor eingewechselte Kevin Schuller alles klar. Der A-Jugend – Goalgetter hatte schon bei zwei Einsätzen für die zweite Mannschaft für Furore gesorgt (sieben Buden) und bugsierte nach einem gelungenen Doppelpass auch gleich bei seiner Hessenligafeuertaufe das Runde ins Eckige. Dank dem „Youngsterjoker“ landete der die Klassenerhaltsaktien enorm steigende dritte Saisonheimdreier endgültig im viktorianischen Sack. 

Quelle: ballraum.de

 

Griesheim gewinnt „Sechs-Punkte-Spiel“

Viktoria hat beim 4:2 gegen Lohfelden immer eine Antwort / Schuller braucht fünf Minuten fürs Premierentor

Hessenligist SC Viktoria Griesheim hat im Abstiegskampf Big Points geholt. Mehr noch: Nach dem 4:2-(2:1-)Sieg am Samstagnachmittag über den FSC Lohfelden rückte die Mannschaft von Trainer Richard Hasa auf einen Nichtabstiegsplatz vor. Holt man kommenden Samstag in Hünfeld mindestens ein Remis, überwintern die Südhessen auch über dem Strich.

Es war eins der gern so betitelten „Sechs-Punkte-Spiele“, das sich der Saison-Minuskulisse von 80 Zuschauern auf dem Kunstrasen-Platz im Stadion am Hegelsberg bot. Entsprechend engagiert gingen beide Teams, die zuvor nur drei Punkte getrennt hatten und die nun punktgleich sind, zu Werke. Die Lohfeldener erarbeiteten sich etwas mehr Ballbesitz und Spielanteile; „wir waren aber die gefährlichere Mannschaft“, meinte Hasa.

So musste FSC-Keeper Maximilian Zunker in den ersten 20 Minuten mehrmals eingreifen, um eine Führung der zuletzt aufstrebenden Südhessen zu verhindern. Beim Schuss von Pedro da Silva zum 1:0 (20.) war Zunker allerdings machtlos. Da Silva hatte das Tor der Gäste bereits einige Minuten zuvor per Freistoß in Bedrängnis gebracht.

Durch einen strittigen Foulelfmeter kam Lohfelden, das es auch in Rückstand liegend spielerisch versuchte, abgesehen von Standardsituationen aber kaum Möglichkeiten kreierte, zum 1:1: Nasuf Zukorlic, auch sonst einer der auffälligsten Akteure der Nordhessen, glich im Nachschuss aus (35.). Zuvor hatte Griesheims Ersatz-Torwart Felix Koob, der Stammkeeper Paul Jivan (wurde unter der Woche operiert) vertrat, noch pariert.

Nach Ausgleichstreffern des FSC sollte in dieser Partie Hausherr Griesheim allerdings zweimal prompt zurückschlagen: Nur eine Minute nach dem 1:1 eroberten die Südhessen den Ball und brachten Samir El Fahfouhy in Schussposition, dessen Distanzversuch zum 2:1-Pausenstand im Netz landete (36.).

Im Anschluss an das 2:2 der Lohfeldener, das Malte Bandowski per Kopfball nach einer Ecke erzielte (50.), sollte es nur unwesentlich länger dauern, bis Griesheim zurückschlug: Florian Muhl, der den gesperrten Johannes Tatchouop in der Innenverteidigung vertrat, markierte per Freistoß das 3:2 (53.). Dabei tat sich ein Loch in der Lohfeldener Mauer auf – Schlussmann Zunker sah den Ball zu spät und war ohne Abwehrchance. „Es war wichtig, dass wir gleich geantwortet haben“, sagte Hasa.

In der Schlussphase wurde es noch einmal hektisch. Bandowski sah wegen eines Foulspiels Gelb-Rot, in Überzahl machte ein Debütant für die Viktoria den Deckel drauf: A-Junior Kevin Schuller, der erst fünf Minuten zuvor eingewechselt worden war, erzielte in seinem ersten Spiel in der Männer-Hessenliga das 4:2.

Quelle: FuPa.net

 
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