Griesheimer Anzeiger, 09. September 2026
Viktoria 1. Mannschaft
Nur 3:3 in Rüsselsheim, Mittwoch in Ober-Roden
Mit einem eher enttäuschenden 3:3 kehrte die Erste Mannschaft des Sportclubs vom Spiel bei Dersim Rüsselsheim zurück. Auch wenn das Team von Trainer da Costa in der Schlussminuten Moral zeigte und einen 1:3 Rückstand binnen kürzester Zeit noch in ein Remis drehte, war der Gesamtauftritt in der Opel-Stadt doch eher schwach. Wieder einmal zeigte sich die Viktoria sehr schwach in der Chancenverwertung. Besonders in der ersten 45 Minuten muss die Viktoria fünf Tore machen. Vier davon hatte Torjäger Stumpf auf dem Fuß, einmal versagten Andolina die Nerven. Dann darf man sich nicht wundern, dass die Gastgeber nach 20 Minuten die Führung erzielten. Erst nach der Pause verbesserte sich die Verwertungsbilanz. Sallan markierte den Ausgleich per Kopf, fünf Minuten nach Wiederbeginn. Danach drängte der SCV auf die Führung. Der Schuss ging allerdings nach hinten los. Dersim legte per Doppelschlag in der 71. und 73. Minuten zwei Tore vor. Zu diesem Zeitpunkt war die Viktoria Defensive nicht im Bilde und musste sich an die eigene Nase fassen. Dass es zum Schluss noch 3:3 endete, war den unbändigen Willen zuzuschreiben. Leider muss man aber von zwei verlorenen Punkten sprechen. Mit dem vierten Remis in Foleg tritt die Viktoria in der Tabelle auf der Stelle und belegt nur Rang 10. Es spielten: Kurz – Bender, Sallan, Pigol, Ludwig – Pasha, Andolina, Deusser, T. Lorenz – Schröter, Stumpf. Eingewechselt: Bilmez, Gerber, Salhi
Schon am Mittwoch (19:30) geht es schon in den achten Spieltag. Es geht zum Mitabsteiger TS Ober-Roden. Die Rödermarker sind aktueller Tabellenzweiter. Wie der SCV hat die Turnerschaft erst eine Niederlage in der Bilanz stehen. Doch der große Unterschied liegt in der Anzahl der Siegen – Ober-Roden fünf, Viktoria einen. Beim Blick auf die Gegentore ist der Unterschied ersichtlich. Der Sportclub-Torwart hat schon elf Mal hinter sich greifen müssen, bei der TS sind es nur deren fünf. Nun gut könnte man sagen, keine große Differenz, aber eine entscheidende. Hätte die Viktoria eine bessere Chancenverwertung, dann könnte man mit der schwachen Bilanz leben. Mehr Tore vorne, wären die richtige Kompensation. Leider ist die Realität eine andere. Ins Spiel gehen die Rödermarker als Favorit, die Griesheimer müssen sich vorne verbessern und hinten deutlich aufmerksamer agieren.
rgr
