Griesheimer Anzeiger, 26. September 2026
Viktoria 1. Mannschaft
Erst am Mittwoch gegen Auerbach
Wegen des Zwiebelmarkts spielt die Erste Mannschaft der Viktoria erst am Mittwoch (19:30). Der Gegner, der TSV Auerbach ist der Klassenprimus. Bislang hat es keiner in neun Spielen geschafft, den Bergsträßern einen oder mehrere Punkte abzuknöpfen. Entsprechend werden die Gäste am Mittwoch mit großem Selbstbewusstsein in Griesheim auftreten. Auch vor dem Hintergrund, dass die Viktoria offensichtlich das Siegen verlernt hat. Zwar hat man seit sechs Spielen nicht mehr verloren, aber in dieser Zeit auch nur sechs Punkte erzielt. Insgesamt sind es sogar schon sieben Remis, auf die der SCV zurückblickt. Gegen die Auerbacher könnte man also mit einem Punkt leben, wenn es am Mittwochabend einen Teilerfolg gäbe. Trainer da Costa muss wieder einmal die Defensive umstellen. Steven Sallan sah in Arheilgen die gelb-rote Karte und muss ein Spiel aussetzen. Und gerade die Abwehr wird Schwerstarbeit leisten müssen. Die beiden treffsichersten Angreifer des TSV haben jeweils sieben Mal getroffen. Beide sind zwar keine blutjungen Kicker mehr, für die Gruppenliga reichts aber schon. Dagegen ist der Viktoria-Goalgetter Patrick Stumpf in dieser Spielzeit noch nicht so richtig in die Gänge gekommen. Erst vier Tore konnte der Metzgerssohn erzielen – zum gleichen Zeitpunkt der letzten Spielzeit waren es schon elf Buden. Aber alles auf den Pat abzuschieben wäre zu einfach, schließlich sind noch mehr Stürmer im Kader. Die sind aber vorwiegend erst aus der A-Jugend rausgekommen, bzw. stehen verletzt nicht zur Verfügung. Ein positives Zeichen konnten die lange verletzten Neuzugänge Beisser und Haddad setzen. Nach deren Einwechselung gegen die SGA, schaffte man zumindest den Ausgleich. Doch die größte Baustelle ist und bleibt die Abwehr. Erst zweimal spielte man hinten zu Null. Und was sich ebenfalls wie ein roter Faden durch die bisherigen Spiel zieht ist, erst wenn man ein oder mehrere Gegentore gefangen hat, wacht die Mannschaft auf. Der gemeine Zuschauer wünscht sich, dass es umgekehrt ist und es sich mit Führungen wesentlich einfacher spielt. Gegen Auerbach wird sich zeigen, wie die Reise des SCV weitergeht. Nur mit einem Sieg kann man sich aus der unteren Tabellenregion lösen, alle anderen Ergebnisse lassen den Sportclub kurz vor der Abstiegszone rumdümpeln.
rgr
