Griesheimer Anzeiger, 20. Mai 2026
Viktoria Junioren
Durchatmen nach dem Merck E1-Supercup
Zwei Tage volles Programm und dann noch die Vor- und Nachbereitungen – der MERCK Cup hat in diesem Jahr der Viktoria insbesondere personell alles abverlangt. Nicht nur die Helfer für Bewirtung und Organisation hatten alle Hände voll zu tun, sondern zusätzlich mussten Fahrdienste (danke an Eugen Gerhard und ein Vorstandsmitglied mit Bussen der Fa. KD Höhl und dem Autohaus Schilling) und Mannschaftsverpflegung erbracht werden. Insgesamt waren etwa 50 Helfer für den reibungslosen Ablauf im Einsatz, wofür die Organisatoren besonders dankbar sind. Der SV St. Stephan hat einmal mehr mit drei Kleinfeldtore ausgeholfen – auch dafür vielen Dank für die Nachbarschaftshilfe. Am späten Sonntagnachmittag konnten alles etwas ruhiger werden, denn das Megaturnier mit 48 Mannschaften war erfolgreich verlaufen. Der Verband hatte ausreichend Schiedsrichter geschickt, die ihre Sache außergewöhnlich gut machten und damit zu der gelungenen Veranstaltung ihren Beitrag leiteten. Zum Sportlichen: Auf fünf Feldern wurde gleichzeitig gespielt – in Summe waren 262 Spiele auszutragen. Das verdeutlicht einmal mehr, welche Leistungen von allen Seiten vollbracht wurden. Die Teilnehmer waren in diesem Jahr aus allen Ecken Deutschlands, aus zahlreichen anderen Ländern nach Griesheim gekommen. Aus Finnland, Serbien, Belgien, Holland, Frankreich, Ungarn, Schweiz, der Tschechischen Republik und Italien waren Teams angereist. Zudem waren einige Junioren-Mannschaften von Proficlubs im Teilnehmerfeld. Überraschenderweise spielten die bei der Titelvergabe nur untergeordnete Rollen. Den Turniersieg sicherte sich die Spvgg, Unterhaching, die im Finale gegen Concordia Basel deutlich gewann. Die Viktoria belegte mit den drei Teilnehmern den Platz 23 in der Goldrunde, die Plätze 5 in der Silber- sowie in der Bronzerunde. Der SV St. Stephan wurde 10. in der Silberrunde. Zum Schluss noch der besondere Dank an das Darmstädter Pharma- und Chemieunternehmen MERCK, das seit langen Jahren die Viktoria beim Supercup unterstützt und so die Großveranstaltung erst möglich macht.
rgr
