Pleite in Fürth, Donnerstag Pokalspiel

Griesheimer Anzeiger, 7. Oktober 2026
Viktoria 1. Mannschaft
Pleite in Fürth, Donnerstag Pokalspiel
Nach dem engagierten Auftritt der Ersten Mannschaft am Mittwochabend gegen den TSV Auerbach, hatte man sich im Auswärtsspiel beim SV Fürth viel vorgenommen. Leider blieb es bei der Absicht – das Spiel wurde sang- und klanglos mit 1:4 verloren. Das einzige Viktoriator fiel zudem erst in den Schlussminuten – das spricht Bände. In den ersten 15 Minuten sah man vom SCV, im Vergleich zu den Gastgebern, noch das geordnetere Spiel. Torchancen, geschweige denn Tore blieben aber Mangelware. Die Fürther hatte die erste Chance um in Führung zu gehen, mit einem Lattentreffer nach einer viertel Stunde. Nach einer halben Stunde zielten sie besser und legten das 1:0 vor. Den satten 18 Meter Schuss konnte Torwart Kurz nicht halten. Mit dem knappen Vorsprung wurden die Seiten gewechselt. Kurz vor der vollen Stunde stand es 2:0. Der ehemalige Viktoria Juniorenspieler Lars-Eric Schwinn machte seine zweite Bude. Nur wenig später schon das 3:0 für die Odenwälder. Vom SCV war zu diesem Zeitpunkt kein Aufbäumen zu sehen – die Hausherren hingegen zeigten den Einsatz und die Leidenschaft, die man vom SCV gerne erwartet hätte. Der SVF gab sich mit dem klaren Vorsprung nicht zufrieden und setzte noch einen drauf. Ein gerade erst eingewechselter Spieler, machte das vierte Tor (76. Minute). Den Ehrentreffer für den SCV erzielte der junge Bilmez in den Schlussminuten. Die Viktoria dümpelt mit zehn Punkten aus elf Spielen gerade noch so vor der Abstiegszone herum. Im nächsten Heimspiel am kommenden gegen den TSV Höchst muss ein Sieg her, sonst könnte aus einem goldenen Oktober schon ein frostiger werden. Es spielten: Kurz – Pigol, Yilmaz (77.Okunzawa), Bender, Gerber – Schröter, Deusser, Haddad (71. Bilmez) Beisser, Pasha (46. Andolina), Stumpf. Schon am Donnerstag geht es für den SCV weiter – dann steht die zweite Kreispokalrunde im Programm. Man muss dafür zur Germania nach Eberstadt. Der Kreisoberligist spielt in seiner Klasse oben mit. Als Tabellendritter haben die Germanen zwar schon einige Punkte Abstand zur Tabellenspitze, doch können sie mit den bisher erreichten 19 Zählern aus elf Spielen zufrieden sein. In der ersten Runde hatten sowohl Eberstadt (4:0 in Ober-Beerbach), als auch die Griesheimer (6:2 in Wixhausen) keine Schwierigkeiten. Noch eine Notiz an Rande: Bei den Gastgebern steht mit Tobias Kempe ein ehemaliger Lilienprofi an der Seitenlinie – gleiches gilt für die Viktoria. Beide haben allerdings nie zusammen auf dem Platz gestanden. Als im Jahr 2014 da Costa die 98-er verließ, kam Kempe erst zu den Darmstädtern.
rgr

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